“Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert … endlich für gute und attraktive Arbeitsbedingungen zu sorgen … ‘Die Gesundheitsberichte der großen Kassen, heute z.B. der KKH Allianz, zeigen seit Jahren die überproportional steigenden Krankenstände in den Pflegeberufen. Und anstatt aktiv gegen Überlastung, krankmachende Arbeitsbedingungen und gesetzwidrige Arbeitszeiten vorzugehen, ruft man jetzt nach KollegInnen aus dem Ausland. Pflegefachkräfte aus Portugal oder Bulgarien sollen die Lücken füllen“, so die DBfK-Referentin Johanna Knüppel. “Dafür sei man auch bereit, Geld in die Hand zu nehmen, um Anreize zu schaffen und Sprachkurse zu ermöglichen. Gleichzeitig flüchteten hierzulande immer mehr Pflegefachpersonen in die Teilzeit, in Weiterbildungsstudiengänge, in andere Branchen oder ins benachbarte Ausland. Das deutsche Gesundheitswesen sei international bekannt für geringe Wertschätzung, wenig Autonomie und hohe Belastungen bei vergleichsweise niedrigem Lohn für Pflegende … Der Pflegefachkräftemangel sei schließlich ein internationales Problem, und Deutschland in der Konkurrenz mit anderen Industrienationen schlecht aufgestellt.”
DBfK fordert ‚bessere Pflege‘ für Pflegende in Deutschland, Presseerklärung vom 19.07.2011
DBfK: Pflegt die Pflegenden!
19. Juli 2011 von Georg Paaßen
[...] Trotz aller Nöte spricht Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR) deutliche Worte gegen systematisches Abwerben von Pflegekräften aus dem Ausland: ‘Jede Pflegekraft aus dem [...]