In einem Interview mit der Rheinischen Post wurde Sigmar Gabriel gefragt, was er davon hält, Pflegekräfte im Ausland anzuwerben. Gabriel sieht bei einem solchen Vorgehen die Gefahr “weiterer Lohndrückerei”. Es sei ”absurd” das nötige Personal aus allen Teilen der Welt zusammen holen zu wollen. Vielmehr müsse der “schwierige und verantwortungsvolle” Pflegeberuf attraktiver gemacht werden. Gabriel fordert, die Ausbildung besser zu organisieren und auch die Gehälter zu steigern. Er selbst lege auch Wert darauf, dass seine “Mutter im Pflegeheim auf deutscher Sprache angesprochen wird”. Konkret fordert der SPD Politiker die gesamte Pflegebranche an den Kosten der Ausbildung durch eine gesetzlich geregelte Ausbildungsplatzabgabe zu beteiligen, “die die Einrichtungen zahlen, die nicht ausbilden”.
“Die Regierung ist nicht mehr tragbar”, Interview in der Rheinischen Post vom 27.8.2011
China und Indien, Beitrag über die Forderungen des Verbands der privaten Arbeitgeber