Die WAZ weist darauf hin, dass heute im Gesundheitswesen mit 3,7 Millionen Beschäftigten so viele Menschen arbeiten, wie in keiner anderen Branche. “Die meisten starten mit großer Begeisterung in den Beruf, sie wollen anderen Menschen helfen. Doch dann merken sie, dass sie kaum Zeit haben, sich wirklich zu kümmern.” Der das sagt ist Mitarbeiter bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC). Die Firma hat eine Prognose zur Situation auf dem Arbeitsmarkt für Pflegepersonal in Nordrhein-Westfalen (NRW) erstellt. Man hat errechnet, dass schon heute mehr als 20000 Fachkräfte in NRW fehlen. Die hochbezahlten Wirtschaftsprüfer attestieren, dass bessere Arbeitsbedingungen die wichtigste Voraussetzung seien, um dem Mangel zu lindern. PwC empfiehlt dringend, die Pflegefachkräfte länger im Beruf zu halten. “Wenn sie im Durchschnitt neun statt acht Jahre in der Pflege bleiben, wäre schon viel gewonnen”, so könnten die berechneten Mängel um mehr als die Hälfte gemindert werden.
Quelle: NRW droht dramatischer Mangel an Pflegekräften, Artikel auf www.derwesten.de vom 25.9.2011
DBfK: Personalmangel, unser Beitrag vom 26.9.2011
Hochgerechnet zu wenig Pflegende in Baden-Württemberg, unser Beitrag vom 23.9.2011
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