Auf einer Konferenz der SPD zum Thema Pflegereform forderte Hilde Mattheis (MdB, SPD) die Beschäftigung von – vor allem ausländischen – Pflegerinnen in Familien solle vereinfacht werden. ”Dabei wollen wir die Erfahrungen aus Österreich, Frankreich, Belgien und Dänemark mit einbeziehen”. Angehörige von Pflegebedürftigen sollen die Möglichkeit erhalten, sozialversicherte Beschäftigte einzustellen, die nach Tarif bezahlt würden. Auch für Rentner und Familien mit geringem Einkommen solle eine häusliche Unterstützung in der Pflege bezahlbar werden.
SPD setzt auf häusliche Pflege rund um die Uhr, Artikel in der Ärzte Zeitung vom 10.10.2011
Das find eich mal gut, denn als Betroffene kann ich sagen: Ist nicht ganz billig. Wobei es hier schon heute viele Möglichkeiten gibt, die Pflegekraft legal zu beschäftigen. Gut aufgelistet sind diese hier: http://www.senioport.de/de/suche/wissenwertes Bin mal gespannt wann und ob sich wirklich was tut.
Ich habe große Zweifel, dass gesetzestreue und osteuropäische Pflegehilfe zu vereinbaren sind. In den letzten Jahren ist immer wieder geschrieben worden, dass Haushaltshilfen legal beschäftigt werden dürften. Das wurde gegen die “Pflegehilfen”, die bei der Körperpflege helfen, abgegrenzt. Wenn es legal sein sollte, so müssten auch die gesetzlichen Vorschriften zu Arbeits- und Ruhezeiten eingehalten werden. Hinzu kommt, dass die Sozialversicherung nach den Regel des Herkunftslands zu zahlen sein sollte. Welche Familie ist denn kompetent das sicher zu stellen?