Die Badische Zeitung veröffentlicht ein Interview mit dem Chef der AOK Baden-Württemberg.
Die gesundheitspolitische Arbeit der schwarz-gelben Regierung beurteilt Christoper Hermann “sehr kritisch … Beim Thema Pflege glaube ich nicht, dass es noch zu einer Reform kommen wird. Die Koalition ist schon in sich nicht einigungsfähig.” Christopher Hermann sagt, wenn ein Kapitalstock gewollt wäre, bei dem der Versicherte individuell anspart, hätte man das schon vor Jahren beginnen müssen. Jetzt sei es zu spät. Wegen der demographischen Entwicklung habe das jetzt keine realistischen Aussichten mehr auf Erfolg. Es bleibe gar nichts anderes übrig, als das Umlagesystem umzuorganisieren und auch den Menschen, die jetzt zu wenig Leistungen erhalten – etwa die Demenzkranken – angemessen zu versorgen.
Verändern geht nur mit Partnern, Interview in der Badischen Zeitung vom 14.10.2011
Blüm: Kapitaldeckung finanziert vor allem die Konzerne, unseren Artikel vom 27.9. lesen