In ihrem Leitartikel schreibt die Financial Times Deutschland (FTD) zu den Pflegebeschlüssen der Regierung. Der “Pflege-Bahr” (benannt nach dem derzeitigen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr)sei eine “bittere Reformwahrheit”. Diese freiwillige, private Pflegezusatzversicherung solle die Finanzierungslücke stopfen, die die demografischen Veränderungen entstehen lassen.
“Das ist so, als ob man mit Fingerhüten eine Überschwemmung bekämpfen will. Ein gutes Geschäft für die Fingerhuthersteller, aber völlig ungeeignet, um den Keller trocken zu kriegen.” Das Konzept wird von der Zeitung als “ein weiteres bürokratisches Monstrum” bezeichnet.
Bitte kein Pflege-Bahr, Leitartikel in der FTD vom 8.11.2011