Multiple Sklerose oder Parkinson … zwei Krankheitsbilder, die oft schon bei 40- oder 50- jährigen Menschen festgestellt werden. Solche chronischen Erkrankungen sollten der Anlass sein, über Zusatzversicherungen nachzudenken, die helfen Krabkheits- und Pflegekosten zu bestreiten. Genau für diese Menschen, sollte die Pflegezusatzversicherung von Gesundheitsminister Bahr (FDP) interessant sein.
Die taz hat nachgefragt.
Der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) habe gegenüber der taz klar gemacht: Anträge von Menschen mit bekannten chronischen Krankheiten und deutlich erhöhten Pflegerisiken, würden wohl kaum angenommen werden. Denn anders als im Bereich der gesetzlichen Pflichtversicherung, wo grundsätzlich alle aufgenommen werden, können sich die Versicherungsunternehmen die KundInnen bei freiwilligen, privaten Versicherungen aussuchen. Hier gibt es keinen “Kontrahierungszwang”.
Je älter und weiblicher, desto teurer, Artikel in der Taz von Heike Haarhoff (10.11.2011)