Christoph Straub, Chef der Barmer GEK hat seine Kasse geprüft und kommt zu dem Schluss, dass ”eine große Pflegereform” Zeit habe, bis nach der nächsten Bundestagswahl. Jetzt sei die Konjunktur gut und er sehe “keinen Finanzierungsdruck in der Pflege”. Zur Fortführung der Umlagefinanzierung sieht Straub keine Alternative. Hochrechnungen lassen zwar bis Mitte des Jahrhunderts einen Anstieg des Betragssatzes auf 3,5 Prozent erwarten, das ”sei aber verkraftbar”. Der Verwaltungsaufwand, der durch individuelle Kapitalgedeckte Anteile entstehe wäre immens. Ein kollektiver Kapitalstock ließe sich “kaum wirksam vor dem Zugriff der Politik schützen”.
“Straub: Große Pflegereform hat noch Zeit”, Meldung auf www.bibliomed.de vom 16.11.2011 (Registrierung erforderlich)