Die geplante Reform des Pflegebegriffs wird etliche Verlierer mit sich bringen. In einem Interview mit der Rheinischen Post wies der Finanzwissenschaftler Volker Ulrich (Universität Bayreuth) auf die Schwierigkeiten hin. Er hat die bisher bekannten Überlegungen zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und zur Finanzierung zusammengebracht und kommt zu dem Schluss, das etwa 30 Prozent der Pflegebedürftigen nach einer Reform schlechter dran wären als heute.
Demenzkranke sollen mehr bekommen, wofür aber nicht mehr Geld zur Verfügung gestellt wird – da hat die schwäbische Hausfrau schnell verstanden, dass es harpert – ob die Kanzlerin das den FDP Granden schon erklärt hat?
Georg Paaßen
Jeder Dritte könnte weniger Geld bekommen, Artikel in der Rheinischen Post vom 28.11.2011