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Posts Tagged ‘Ausbildung’

„Die Auswirkungen des demografischen Wandels werden wohl in keiner anderen Branche zu so gewaltigen Veränderungen führen, wie in der Gesundheits- bzw. Pflegebranche.
Unter dem Motto
Der Pflege gehen die Profis aus – Gute Pflege braucht Experten
haben deshalb die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und die Verbände der privaten Anbieter eine neue Aktion zur Fachkräftegewinnung in Rheinland-Pfalz gestartet.
Ab Oktober 2011 sind wir mit ‚Pflege on Tour‘ in den weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz unterwegs, um die Jugendlichen der Abschlussjahrgänge vor Ort über die Chancen und Herausforderungen der Pflegeberufe zu informieren. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Stationen finden Sie unter dem Menuepunkt ‚Pflege on Tour‘.“
Darüber hinaus bietet die Internetseite zur Kampagne „viele weitere allgemeine Hinweise und Tipps zur Ausbildung in der Altenpflege, die Kontaktdaten solcher Pflegeeinrichtungen, die Praktika und Ausbildungsplätze anbieten, die Adressliste der Altenpflegeschulen in Rheinland-Pfalz sowie weitere Informationen und Links zum Thema Ausbildung und Qualifizierung in der Altenhilfe.“

zur Internetseite der Kampagne: www.pflegesignal.de

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Die die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer hat sich zur Zukunft der häuslichen Pflege geäußert:
„Die Pflegepolitik stehe vor neuen Herausforderungen. Zum einen werde die Zahl der Pflegebedürftigen in den nächsten Jahrzehnten deutlich ansteigen; vor allem die Zahl hochaltriger, dementer Menschen werde dramatisch zunehmen. Demgegenüber nehme das Potential an familiärer Unterstützung ab. Geburtenrückgang, zunehmende Entfernung junger Menschen vom Lebensort ihrer Eltern und zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen führten dazu, dass immer mehr die Unterstützung außerhalb der Familie gefordert sei … Gemeinsames politisches Ziel sei es, dass Menschen dort alt und auch gepflegt werden könnten, wo sie gelebt hätten oder leben wollten. ‚Die Pflege der Zukunft ist Pflege im Quartier‘, so die Ministerin. Die Ressourcen der Familien, Nachbarschaften, des freiwilligen und ehrenamtlichen Engagements müssten gestärkt und mit den professionellen Pflege- und Betreuungsstrukturen sinnvoll verknüpft werden. Das erfordere ein Gesamtkonzept, das Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gestalte, die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure bündele und die sozialräumlichen Hilfesysteme stärke. Vor allem den Kommunen komme hier eine zentrale Rolle zu …
Ebenfalls Handlungsbedarf bestehe beim drohenden Personalmangel in der Pflege. Der Pflegeberuf müsse attraktiver gestaltet werden, um eine ausreichende Zahl an qualifizierten Fachkräften dauerhaft sicherzustellen und mehr Nachwuchs für die Pflege zu gewinnen … Auch die beruflichen Rahmenbedingungen müssten verbessert werden. ‚Hierzu gehört eine angemessene und leistungsgerechte Bezahlung‘, so Malu Dreyer.“

Malu Dreyer: Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff dringend nötig, Pressemitteilung des Ministeriums vom 24.11.2011

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„In Pflegeberufen seien die Gehälter niedrig, ist zum Beispiel eine häufige Behauptung. Sie stimmt jedoch nicht … Sowohl während der Ausbildung als auch im späteren Berufsleben seien die Verdienstmöglichkeiten weitaus besser als allgemein angenommen. So liege die Vergütung im ersten Ausbildungsjahr in der Kranken- und Altenpflege bei 820 Euro. Zum Vergleich: In der Ausbildung zur Bürokauffrau würden über 100 Euro weniger bezahlt … Nach einer mehrjährigen Berufsphase sehen die Verdienstmöglichkeiten im Vergleich zu anderen Berufsgruppen ebenfalls nicht so schlecht aus. In der Kranken- und Altenpflege würden hier durchschnittlich 2.500 Euro Brutto bezahlt – ohne Zuschläge für Nacht- und Wochenenddienst -, während Fachkräfte im Büro, im Kfz-Gewerbe oder in Arztpraxen nur rund 2000 Euro verdienten … Die ‚Bilder‘, die über Pflegeberufe existieren, entsprächen auch in anderen Bereichen Klischees, die längst überholt seien. So werde zum Beispiel kaum wahrgenommen, dass Pflegeberufe mittlerweile durch den Einsatz verschiedener Technologien im Bereich der Dokumentation, der Heil- und Hilfsmittel und der Medizinprodukte eine zusätzliche, abwechslungsreiche Komponente aufweisen. ‚Die Pflege ist ein hochtechnisierter Berufszweig. Wer in der Pflege keine Affinität zum Technikeinsatz besitzt, ist dort verkehrt aufgehoben‘, heißt es im Abschlussbericht der Projektgruppe … Die Studierenden haben das Gefühl, dass das negative Image der Pflegeberufe noch fest verankert ist. Dies zeige sich auch, so ihre eigenen Erfahrungen, sowohl in den Arbeitsagenturen … als auch in den Informationen durch den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe. Dies sei mit Blick auf den bestehenden Fachkräftemangel problematisch.“

Pflegeberufe sind besser als ihr Ruf, Pressemitteilung der FH-Münster vom 24.11.2011

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Mit Fördermitteln aus dem Bundesministerium für Senioren und vom Land NRW hat die Fachhochschule Bielefeld neue Strukturen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich der Altenpflege erprobt.
Die Ausbildung zur Pflegefachkraft wird in Module gegliedert. Das eröffnet die Möglichkeit den starren organisatorischen Rahmen der drei-jährigen Ausbildung aufzubrechen. Einzelne Module können auch berufsbegleitend von un- oder angelernten Pflegekräften belegt werden. Wer andererseits schon Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen bei unabhängigen Trägern absolviert hat, kann sich solche Leistungen bei der Zulassung zu einer Examensprüfung anrechnen lassen.
So „antwortet das Projekt auf die drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen in der Versorgung älterer Bürgerinnen und Bürger angesichts der demografischen Entwicklung und des damit verbundenen sozialen Strukturwandels. Dieser betrifft in besonderer Weise die Einrichtungen der Pflege, Unterstützung und Betreuung älterer Menschen. Hier wird es ein vordringliches Ziel der kommenden Jahre sein, die Qualität der Pflege und Versorgung durch einen flexiblen, dem Bedarf entsprechenden Personaleinsatz auf einem jeweils angemessenen Niveau zu gewährleisten.“ Die Forschungsgruppen haben Module entwickelt, die nicht nur für einen Bildungsgang, sondern gleichzeitig als Zusatzmodule anderer Bildungsgänge anerkannt werden können.

In Großbritannien gibt es seit Jahren die „National Vocational Qualification“ (NVQ). Damit werden, unter großer Beteiligung der Pflege, Qualifizierungsmaßnahmen innerhalb eines Systems organisiert, das für hauswirtschaftliche Stationshilfen wie für DoktorandInnen interessant sein kann.

Projekt „Modell einer gestuften und modularisierten Altenpflegequalifizierung“, Erläuterungen zur Arbeit des Projekts auf einer Veranstaltung am 8.11.2011 mit vielen weiteren Materialien; Internetseiten der FH Bielefeld

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„In Niedersachsen haben sich verschiedene Partnerinnen und Partner unter Moderation des Sozialministeriums auf einen umfassenden Pflegepakt für Niedersachsen geeinigt. Sozialministerin Aygül Özkan: … „Wir sichern die Qualität der Pflege. Das nützt den Pflegebedürftigen, den in der Pflege engagierten Menschen sowie den Angehörigen gleichermaßen. Heute ist ein guter Tag für die pflegebedürftigen Menschen in Niedersachsen.“ Einer der Punkte, die vom Ministerium hervorgehoben werden ist, dass die Beteiligten klarstetten, „dass Tarifgehälter bei Pflegesatzverhandlungen zu berücksichtigen sind.“ Auf verschiedenen Ebenen soll Bürokratie abgebaut werden. Die Auszubildenden in der Altenpflege dürfen sich freuen: das Land wird künftig höhere Zuschüsse zu den Schulgeldern zahlen.

Einigung auf Pflegepakt für Niedersachsen, Pressemeldung des Sozialministeriums vom 7.11.2011

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„In einem kleinen Flitzer der Diakoniestation des Ev. Johanneswerks steht Anna an einem Zebrastreifen. Plötzlich entdeckt die junge Altenpflegeschülerin ihren alten Schulfreund Ben und gabelt ihn auf – so beginnt die Geschichte des Kurzfilms WEIL SIE LACHT.

Auf der gemeinsamen Tour durch Annas Arbeitsalltag bekommt Ben einen realistischen Einblick in den Beruf des Altenpflegers – und authentische Antworten auf seine kritischen Fragen. Gemeinsam mit Produzent Fabio Magnifico und Drehbuchautorin und Regisseurin Tanja Ackemann entwickelte das Johanneswerk die Geschichte für das Roadmovie. Vor und hinter der Kamera: neben wenigen Profis die Schüler des Fachseminars für Altenpflege im Ev. Johanneswerk.

Roadmovie: WEIL SIE LACHT, Internetseite mit dem Film

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Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner hat der Öffentlichkeit aktuelle Zahlen zur Altenpflegeausbildung vorgestellt: „Immer mehr ambulante Dienste und stationäre Einrichtungen bilden aktiv aus: Bei den ambulanten Diensten steigerte sich der Anteil ausbildender Betriebe in der Altenpflege im Zeitraum 2008 bis 2010 um 13 Prozent auf mittlerweile 40 Prozent. Auch bei den stationären Einrichtungen, die sich bereits stark in der Ausbildung engagiert hatten, steigerte sich der Anteil noch einmal um 5 Prozent auf mittlerweile 94 Prozent. Diese positive Entwicklung sei ein Baustein, um der nach wie vor hohen und schnell wachsenden Nachfrage an Pflegefachkräften zu begegnen, sagte Grüttner. Weiterhin bestehe in Hessen ein großer Bedarf an Fachkräften in der Altenpflege.“

Altenpflegeschulen in Hessen leisten hervorragende Arbeit und wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung acrobat-icon , Pressemitteilung des hessischen Sozialministers vom 12.10.2011

Der Hessische Pflegemonitor im Internet

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