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Posts Tagged ‘DBfK’

„Über 19 000 Unterschriften für die Pflegekammer, bis zu 3000 Pflegende aus ganz Bayern: Für mehr politische Mitsprache und bessere Rahmenbedingungen in der Pflege haben sich Pflegende aus der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege sowie der ambulanten Pflege am gestrigen Mittwoch in München eingesetzt: Bei der Demonstration unter dem Motto ‚Rettet die Pflege!‘, die am Münchner Odeonsplatz gestartet ist, forderten die Mitglieder der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegeberufe (Bay. Arge) und des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) bessere Rahmenbedingungen, eine menschenwürdige Pflege und eine eigene Stimme und Mitsprache bei politischen Entscheidungen.

„Ein beachtliches Signal“, Beitrag auf www.pflegekammer-jetzt.de

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CDU Wahlkampfplakat - kaspl019
„Es müsse auch weiterhin in der alleinigen Kompetenz des Arztes liegen, unter seiner Aufsicht nachgeordnete Tätigkeiten oder auch Segmente ärztlicher Tätigkeiten zu delegieren. Grundsätzlich sei es zu begrüßen, wenn in Modellen erprobt werden solle, wie in diesem Sinne Delegation weiter ausgebaut werden könnte. Die weitere Qualifikation von Pflegeberufen in diesem Kontext sei ausdrücklich sinnvoll … ‚Ich frage mich auch, ob den Beteiligten die Motive entsprechender gesetzlicher Regelungen wirklich bewusst sind‘, so Reinhardt weiter. Die ursprüngliche Idee der Delegierbarkeit ärztlicher Leistungen habe man Ulla Schmidt zu ‚verdanken‘, die darin vor allem ein Mittel zur Kostendämpfung gesehen habe … ‚Ist mit den im Modellversuch vorgesehenen Maßnahmen die Grenze von der Delegation ärztlicher Leistungen zur Substitution nicht teilweise längst überschritten?‘ … Zweifellos handele es sich bei der Richtlinie um eine Aufweichung der Qualitätskriterien, die nicht ohne Grund an die Erbringung ärztlicher Tätigkeiten gestellt werden, machte der Hartmannbund-Vorsitzende klar. Als immerhin konsequent wertete er in diesem Zusammenhang die klare Vorgabe, dass die Pflegekräfte, die eigenverantwortlich und selbständig heilkundliche Aufgaben übernehmen, dafür auch die rechtliche Verantwortung übernehmen müssten. Fragwürdig bleibt für Reinhardt in diesem Zusammenhang allerdings, wie sich Versicherer zu diesem Thema verhalten werden … Vor diesem Hintergrund könne er vor allem den Vertragsärzten nur dazu raten, vorerst von einer Teilnahme an solchen Modellprojekten abzusehen.“

GBA überschreitet Grenze von Delegation zu Substitution. Reinhardt: Heilkunde muss allein ärztliche Aufgabe bleiben! Pressenmitteilung des Hartmannbundes vom 8.11.2011

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„Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) beurteilt die Ergebnisse des Koalitionsgesprächs in Hinsicht auf die Reform Pflegeversicherung als enttäuschend … Die Koalition zeige sich unfähig, ein nachhaltiges Konzept zur Reform der Pflegeversicherung vorzulegen … Der Koalitionsgipfel hat Verbesserungen für demenzkranke Menschen und deren Angehörige beschlossen. Doch dies wird deren Situation nicht nachhaltig verbessern … Fazit für alle Betroffenen: Es bleibt im Wesentlichen alles beim Alten mit ein paar kosmetischen Korrekturen. Wo für die Pflegeversicherung eine Operation erforderlich wäre, wurden von der Regierungskoalition ein paar Pflaster aufgeklebt. Parallel dazu wird die Situation der Pflegefachpersonen durch die tägliche Überlastung immer unerträglicher. Auch das kümmert in der Regierung niemanden.“

Reform der Pflegeversicherung verpasst?, Pressemitteilung des DBfK vom 7.11.2011

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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßt, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ärztliche Aufgaben auf den Prüfstand stellt. Es wird Modellversuchen der Weg geebnet, damit Pflegefachpersonen bisher Ärzten vorbehaltene Tätigkeiten in der Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ I und II, Hypertonus, chronischen Wunden oder einer Demenzerkrankung übernehmen. Im Ausland habe sich gezeigt, dass die Versorgung sich in der Wahrnehmung der Patienten sogar verbessert, weil die Pflegespezialisten beispielsweise mehr und besser beraten. „Die Entscheidung des G-BA ist symbolisch ebenso wichtig wie in ihrer Bedeutung für die Modellversuche“, sagt Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK.
Der Berufsverband für Pflegeberufe freut sich auch darauf, dass mit den Diskussionen über die Neuverteilung von Aufgaben auch die Kompetenzen des Heilberufs Pflege in der Öffentlichkeit deutlicher werden können.

Modelle zur Übertragung ärztlicher Aufgaben
an Pflegefachpersonen möglich
, Pressemitteilung des DBfK vom 20.10.2011

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Der Personalmangel in der Pflege ist heute schon schmerzliche Realität. Das kann bestätigen, wer Monat für Monat Stationsdienstpläne zu schreiben hat. Von den Personalabteilungen ist schon lange zu hören, das eben keine neuen Leute zu finden seien. „Auf der anderen Seite gibt es Pflegefachkräfte, die gut ausgebildet sind, aber aufgrund von Care-Aufgaben in der Familie den Unternehmen nicht zur Verfügung stehen. Diese Gruppe für eine Rückkehr in das Berufsfeld zu gewinnen bzw. auf sie nur für möglichst kurze Zeit zu verzichten, ist eine Anforderung, die für Führungskräfte verstärkt an Bedeutung gewinnt.“
Am 28. Oktober lädt der DBfK nach Kiel zur Fachtagung ein:
Wiedereinstieg in der Pflege
Mehr Infos in der -Datei

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Aus dem aktuellen Bericht der hessischen Heimaufsicht geht hervor, das jedes vierte Pflegeheim, die vorgeschriebene Mindestzahl an qualifizierten Pflegefachpersonen unterschreitet. „Diese Zahlen sind mehr als besorgniserregend, so Frank Stricker, stellv. DBfK Geschäftsführer und Vorsitzender des Landespflegerates Hessen. Offensichtlich reichen organisatorische Beratungen der Heimaufsicht sowie die Möglichkeiten bei Unterschreitung der Fachkraftquote, die Einrichtungen mit Verwarnungen und Bußgelder, zu belegen nicht mehr aus. Die Unterschreitung … wird offensichtlich als Kavaliersdelikt abgetan … Mit einer Unterschreitung der gesetzlichen Fachkraftquote nehmen Pflegeeinrichtungen bewusst und willentlich Versorgungsdefizite bis hin zu Gefährdungen der Heimbewohner in Kauf. Wer als Einrichtung den Personalschlüssel nicht halten kann, muss nötigenfalls die Bewohnerzahlen senken.“ Nebenwirkung des Fachkräftemangels ist, das die ohnehin starke Arbeitsbelastung der Mitarbeiter weiter steigt – bis hin zu Überforderungen. „Der Zusammenhang von Personalmangel und Risiken der Patientenversorgung ist wissenschaftlich schon lange belegt … 50% der Beschäftigten in den stationären Pflegeeinrichtungen sind lediglich gering qualifiziert oder angelernt. Wer mit solchen Schlüsseln stetige Qualitätsverbesserungen in der Pflege und Betreuung verlangt missachtet einfache mathematische Gleichungsregeln.
Eine Verschärfung der Situation ist sicherlich auch durch die Einrichtungen selbst verursacht, die jahrelang versäumt haben, die Arbeits- und Rahmenbedingungen insbesondere für Pflegefachpersonen zu verbessern.“

Jedes vierte hessische Pflegeheim unterschreitet die notwendige Anzahl an qualifizierten Pflegefachpersonen, Pressemitteilung des DBfK vom 10.10.2011

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Im Jahr 2005 hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) die Broschüre „Brennpunkt Pflege“ veröffentlicht. Darin finden sich die denkwürdigen Sätze:
„Arbeitsplätze in der Pflege werden abgebaut bzw. nicht besetzt. Parallel dazu gibt es einen Mangel an Pflegepersonal … Unbemerkt von Politik und Öffentlichkeit werden massiv Ausbildungskapazitäten in der Pflege abgebaut … Pflegende aus den Krankenhäusern wandern in die stationäre Altenhilfe ab. In wenigen Jahren werden die heute reduzierten Jahrgänge die Ausbildung beenden. Pflegepersonal wird fehlen! Pflegebedürftige werden nicht oder schlecht versorgt werden. Der Personalmangel, die schlechten Arbeitsbedingungen und der Sparwahn von heute werden das Image der Pflegeberufe nachhaltig beschädigt haben. Keine noch so teure Imagekampagne wird eine ausreichende Zahl qualifizierter Bewerber anlocken. In kurzsichtigen Lösungsansätzen wird die schon heute dringend gebotene Zusammenarbeit mit pflegenden Angehörigen und Laien verwechselt mit der Lösung des zu erwartenden Mangels an qualifizierter Pflege.“

Im September 2011 möchte sich die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC) ins Gespräch bringen und veröffentlicht Hochrechnungen zum kommenden Personalmangel in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Ob sich die Fachleute beim DBfK freuen, weil sie recht behalten haben? Erschreckend bleibt, dass im Jahr 2011 noch die gleichen Probleme und die gleichen Lösungsansätze diskutiert werden, wie sechs Jahre zuvor. Wirklich verändert wurde wenig.

Brennpunkt Pflege – Zur Situation der beruflichen Pflege in Deutschland pdf Logo, Broschüre des DBfK vom Oktober 2005

Hochgerechnet zu wenig Pflegende in Baden-Württemberg, unser Beitrag vom 23.9.2011
Hochgerechnet zu wenig Pflegende in NRW, unser Beitrag vom 25.9.2011

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