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Posts Tagged ‘Deutscher Pflegerat’

„Rolf Höfert, Ratsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR), erläuterte die Vorteile einer Pflegekammer und ließ keinen Zweifel an Notwendig- und Dringlichkeit … ‚Pflege ist bisher nur partikulär an den Entscheidungs- und Umbauprozessen beteiligt und zu viele andere entscheiden die Pflegebelange. Das ist nicht haltbar. Die Pflege muss eine Instanz haben, eine Vertretung, die auf Augenhöhe an allen relevanten Entscheidungen beteiligt wird‘, so Höfert unmissverständlich. Die Ziele der Pflegekammer seien der Schutz der Bevölkerung vor einer qualitativen Pleite, darüber hinaus die Sicherheit der Berufsinhaber, außerdem das kooperative Miteinander aller verantwortlicher und aktiver Akteure im Gesundheitswesen, wie es aus dem Sachverständigengutachten aus 2007 bereits hervorgehe.“

Plädoyer für die Pflegekammer, Presseinformation des DPR vom 30.11.2011

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„‚Die gestern vorgestellten Eckpunkte zur Pflegereform sind enttäuschend, denn sie werden der Pflege keine nennenswerten Verbesserungen bringen,‘ so Andreas
Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR) … ‚Längst liegen
fundierte Ausarbeitungen zu einem neuen Begriff vor – es ist unverständlich und
untragbar, dass noch immer gezögert wird … Die geplanten Mehraufwendungen sind ein Tropfen auf den heißen Stein und werden die
bereits klaffenden Lücken nicht schließen! … Die Mitarbeiter in den Pflegeberufen können sich durch die Eckpunkte nur verschaukelt fühlen, denn zu den Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte finden sich nur drei nichtssagende Sätze‘, bemängelt Westerfellhaus.“

Enttäuschung über Eckpunktepapier – zu wenig für eine zukunftsfähige Pflege, Presseinformation des DPR vom 17.11.2011

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„Vor einem Jahr wurde 2011 als ‚Jahr der Pflege‘ ausgerufen, Pflegereformen versprochen. Es wurden Dialoge geführt und maßgebliche Verbesserungen in Aussicht gestellt. Versprechen, die bislang ins Leere laufen. ‚Der Koalitions-Kompromiss vom gestrigen Tage ist keine Lösung! Etwas mehr Geld für Demenzerkrankte, ein etwas höherer Beitrag und freiwillige Absicherung – das ist weniger als eine kurzfristige Notlösung, die weder die Situation der Pflegegbedürftigen noch die der Angehörigen ausreichend verbessern wird‘, äußert sich Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR) am Morgen nach der Verkündung … Der Pflegerat … fordert, endlich tragfähige Lösungen für heute und morgen zu erarbeiten. Mit dem Beschluss ist die Versorgung nicht gesichert, sondern in Gefahr. Außerdem dürfen brennende Themen wie Fachkräftemangel, Qualifizierung und Qualitätsverbesserungen in der Diskussion nicht ignoriert werden. Westerfellhaus weiter: ‚Wir brauchen jetzt die grundsätzliche Neustrukturierung der Pflegeversicherung durch einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, nicht kleinteilige Reparaturen!'“

Pflegereform? Deutliche Kritik des DPR an magerem
Koalitions-Kompromiss
, Presseerklärung des DPR vom 7.11.2011

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„Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) – die Bundearbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens – verleiht den Deutschen Pflegepreis 2011 an Frau Professorin Christel Bienstein von der Universität Witten-Herdecke.

‚Mit Frau Professorin Bienstein würdigt der DPR eine Frau, die in einer langen und beispiellosen Karriere in der Pflege und für die Pflege gewirkt hat‘, sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR. Sie ist wohl die bekannteste Pflegefachperson in Deutschland. ‚Mit Ihrem Wirken verbinden sich viele innovative Impulse, die die Pflegepraxis verbessert haben‘, so Westerfellhaus weiter. Dazu gehöre neben vielem anderen die Einführung der Kinästhetik in Deutschland und die Übertragung des heilpädagogischen Konzeptes Basale Stimulation in die Pflege. Auf verschiedenen Stationen ihres beruflichen Wirkens wusste Professorin Bienstein über Pflegebildung die Pflegepraxis zu verändern. Seit 1994 tut sie dies als Leiterin des Departments für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke. Die Professorin ist eine anerkannte Expertin und Sachverständige in Sachen Pflege, die ihre hohe berufliche Identität als Pflegefachperson in ihrem täglichen Wirken demonstriert.“

Deutscher Pflegepreis 2011 des DPR für Professorin Christel Bienstein, DPR Presseinformation vom 9.6.2011


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„Mit großer Enttäuschung hat der Deutsche Pflegerat, Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens e.V. (DPR), die Eckpunkte der Bundestagsfraktion der Unionsparteien zur Kenntnis genommen. ‚Diese Eckpunkte beinhalten nichts Neues, im Gegenteil: beim Pflegebedürftigkeitsbegriff bleiben sie sogar hinter dem Koalitionsvertrag zurück“, sagt Franz Wagner, Vizepräsident des DPR. Da es sich hier um eine Position handelt, die noch mit dem Koalitionspartner FDP verhandelt werden muss, sei zu befürchten, dass wir wieder einmal statt der dringend erforderlichen Weiterentwicklung nur ‚Flickschusterei‘ erleben werden, so Wagner weiter. Der DPR hat bisher die Strategie des Bundesgesundheitsministers unterstützt, zu verschiedenen Aspekten der Pflegebedürftigkeit Gespräche mit Betroffenen und Experten zu führen. Die Positionierung der Union lässt nun befürchten, dass es gar keine gemeinsame Basis in der Regierungskoalition für eine Ausrichtung an den Bedürfnissen der Gesellschaft und den Anforderungen für eine zumindest mittelfristig tragfähige Reform gibt.
Der DPR begrüßt den Ansatz, eine unabhängige Prüfinstitution zu schaffen. Allerdings müsse gewährleistet sein, dass dies einher geht mit Bürokratieabbau und einer Koordinierung der verschiedenen Prüfinstitutionen.
Es ist sicher sinnvoll, die österreichische Lösung für illegale Pflegehilfen im Haushalt genau zu prüfen. Man kann zwar von den Erfolgen, muss aber gerade auch aus den Fehlern anderer lernen. Bislang bleibt das Papier aber auch hier nur vage, wie in unserem System, das sich in der Grundstruktur von dem österreichischem deutlich unterscheidet, eine Anknüpfung für den Vergleich stattfinden soll.
Völlig überraschend ist, dass in dem sonst eher vagen Papier das Thema ‚Verblisterung‚ ganz konkret aufgegriffen wird und diese verpflichtend eingeführt werden soll. Hier sieht der DPR noch erheblichen Diskussionsbedarf.
Der DPR erwartet nun zeitnah konkrete, zielführende Schritte zur Lösung der vielfältigen Probleme im System. Denn in der Zwischenzeit wächst die Personalnot bei Pflegefachpersonen weiter. Der Zoll prüft überbordend, ob Mindestlohn bezahlt wird. Tausende Frauen aus Osteuropa arbeiten illegal und werden nicht vor Ausbeutung geschützt.“

Union zu zaghaft bei Reform der Pflegeversicherung, Pressemitteilung des DPR vom 29.4.2011 (pdf-Datei)


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