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Posts Tagged ‘Diakonie’

„Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt die Haltung von Dr. Jürgen Gohde, der mit seinem Rücktritt ein Signal gegen den Politikstau beim Thema Pflege setzt. ‚Wir können nur hoffen, dass der Protest von Dr. Gohde bei der Bundesregierung zur Einsicht führt, dass die Pflegereform nicht länger verzögert werden darf‘ erklärte Ulrich Christofczik, Leiter des Geschäftsbereichs Pflege, Alten- und Behindertenarbeit des größten Landesverbandes der Diakonie.“
Dr. Jürgen Gohde ist „vom Vorsitz des von der Bundesregierung neu einberufenen Pflegebeirats zurückgetreten, da überfällige Entscheidungen fehlten. ‚Eine tragfähige Geschäftsgrundlage wäre die Zusage, dass der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt wird und es jetzt um Fragen der Umsetzung geht. Das schließt auch die Finanzierung mit ein‘ erläuterte Gohde auf Anfrage der Diakonie RWL. Dies sei bereits 2009 bei allen Fraktionen des Bundestages und den Ländern Konsens gewesen, hinter den man nicht zurückfallen dürfe.“

Richtiges Signal gegen den Politikstau bei der Pflegereform, Pressemitteilung der Diakonie vom 16.12.2011

Gohde drängelt, unsere Meldung vom 5.9.2011

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„Im Dezember 2009 waren in Deutschland 2,34 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Im Vergleich zur letzten Bestandsaufnahme im Dezember 2007 stieg die Zahl der Pflegebedürftigen um rund 91.000 Personen oder 4,1 Prozent … Insgesamt 83 Prozent der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre und älter, rund ein Drittel (35 Prozent) war über 85 Jahre alt. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent oder 1,62 Millionen) aller Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt. Von diesen erhielten 1,07 Millionen Pflegebedürftige ausschließlich Pflegegeld – das bedeutet, dass sie in der Regel allein durch Angehörige gepflegt wurden.“

Pflegestatistik 2009, Pressemitteilung der Diakonie vom 18.11.2011

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Die Pflegenoten sind seit ihrer Einführung höchst umstritten. Alle Beteiligten wollen das System verbessern, um Pflegebedürftigen bei der Entscheidung über Pflegedienst oder Altenheim wirkliche Hilfe anzubieten. Hier aber endet die Einigkeit. Die Interessenvertretungen in den Entscheidungsgremien sind zerstritten und kaum handlungsfähig.
In Westfalen wird voran gegangen. Auf der Basis einer Initiative von Caritas und Diakonie wurde ein alternatives System der Qualitätsprüfung entwickelt. Die Tücke steckt im Detail, so dass nach vielen Monaten der Entwicklung jetzt der Startschuss gegeben werden kann, um dann im Jahr 2012 erste „Pflegenoten 2.0“ zu veröffentlichen. Das Katharinen-Haus der Cartias Münster in Winnekendonk beteiligt sich am „Ergebnisorientierten Qualitätsmodell Münster“ (EQ-MS). Für die MitarbeiterInnen bedeutet das Mehraufwand, da die Prüfungen für die normalen Pflegenoten weiter laufen.
Dem stelle man sich gern, erklärt Delk Bagusat, Vorstand des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer. Die Ergebnisse aus dem EQ-MS werden dann nicht als Noten veröffentlicht, sondern sie werden mit anderen verglichen, so dass unter- oder überdurchschnittliche Leistungen deutlich werden. Die Prüfungen vor Ort sind für März und September 2012 geplant.
Das NRW-Gesundheitsministerium sieht diese Arbeit mit wohlwollen.

Quelle: Katharinen-Haus lässt Pflegequalität prüfen, Artikel in der Rheinischen Post vom 15.11.2011

Mehr zum Thema
Münster: Veröffentlichung von Pflegenoten einstweilig gestoppt, Artikel auf http://www.pflegestufe.info vom 21.1.2010

Neustart für Pflegenoten, Artikel auf http://www.pflegestufe.info vom 18.6.2011

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„In einem kleinen Flitzer der Diakoniestation des Ev. Johanneswerks steht Anna an einem Zebrastreifen. Plötzlich entdeckt die junge Altenpflegeschülerin ihren alten Schulfreund Ben und gabelt ihn auf – so beginnt die Geschichte des Kurzfilms WEIL SIE LACHT.

Auf der gemeinsamen Tour durch Annas Arbeitsalltag bekommt Ben einen realistischen Einblick in den Beruf des Altenpflegers – und authentische Antworten auf seine kritischen Fragen. Gemeinsam mit Produzent Fabio Magnifico und Drehbuchautorin und Regisseurin Tanja Ackemann entwickelte das Johanneswerk die Geschichte für das Roadmovie. Vor und hinter der Kamera: neben wenigen Profis die Schüler des Fachseminars für Altenpflege im Ev. Johanneswerk.

Roadmovie: WEIL SIE LACHT, Internetseite mit dem Film

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„Per Facebook, Blog und Twitter informiert die Diakonie junge Menschen über soziale und pflegerische Ausbildungen, Studiengänge und Berufe. Ziel ist es, junge Menschen für soziale und pflegerische Berufe in der Diakonie zu gewinnen und dadurch langfristig den Nachwuchs zu sichern.

‚Mit Informationsflyern zu Berufen und Messeständen erreicht man die Jugendlichen nicht nachhaltig genug‘, erklärt Maja Schäfer, Referentin Jugendkommunikation Online im Diakonie Bundesverband. Notwendig sei eine moderne Form der Jugendkommunikation. ‚Die jungen Menschen bewegen sich sehr viel im Internet, sie ‚leben‘ geradezu dort. Daher müssen wir ihnen auf diesem Weg entgegen kommen‘, betont sie.

Die neuen Web 2.0-Kanäle der Diakonie ermöglichen den jungen Menschen authentische Einblicke in mögliche Berufswege: Auf der Facebook-Seite der Kampagne www.facebook.com/SozialeBerufe finden sich Berichte zu sozialen und pflegerischen Berufen, Ausbildungsportraits und Videointerviews mit Schülern und Studierenden, ebenso Informationen über Last-Minute-Ausbildungsplätze, Termine für Berufsinfo-Tage und Bewerbungstipps.

Auf blog.soziale-berufe.com bloggen Schüler diakonischer Ausbildungseinrichtungen über ihren Alltag und ihre Motivation, einen sozialen Beruf zu lernen. Per Twitter werden Lehrer, Berufsberater und Mitarbeitende aus der Jugendarbeit für das Thema Berufsorientierung und Nachwuchsgewinnung in sozialen und pflegerischen Berufen sensibilisiert. (www.twitter.com/SozialeBerufe)

Ein weiteres Angebot der Diakonie geht Ende 2011 online: Unter www.soziale-berufe.com können sich Jugendliche über soziale und pflegerische Ausbildungen, Studiengänge und Berufe informieren. Das Portal zur Berufsorientierung bietet Ausbildungsvideos, Berufsfindungs-Selbsttests, Stellenbörse, Mitmach- und Spaßfunktionen sowie Hintergrundtexte zu Themen wie dem demographischen Wandel oder Männern in sozialen Berufen.“

Diakonie startet Web 2.0-Angebote zu sozialen Berufen, Pressemitteilung der Diakonie vom 12.10.2011

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„Zum 1. Januar 2012 soll die Familienpflegezeit eingeführt werden … Das Familienpflegezeitgesetz bietet Beschäftigten, die ihre Angehörigen pflegen, die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren auf bis zu 15 Stunden zu senken. Das Gehalt wird während der reduzierten Arbeitszeit jedoch nur prozentual gesenkt. Die Beschäftigten erhalten eine Art Lohnvorschuss, der nach Beendigung der Familienpflegezeit durch weiterhin reduziertes Gehalt bei voller Arbeitszeit ausgeglichen wird.“
Das Diakoniewerk veröffentlicht eine Übersicht zur Entstehung und zur Funktion der Regelungen.

Familienpflegezeit: Auf einen Blick, Artikel auf http://www.diakonie.de mit einigen wichtigen Links.
Elisabeth Scharfenberg (Grüne) bezeichnet diese Familienpflegezeit als „nichtsnutzigen Appell“ (9.6.2011)

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In einem Positionspapier fasst die Diakonie die wichtigsten Eckpunkte für eine Pflegereform 2011/2011 zusammen. Beim Diakoniewerk wird offensichtlich nicht mehr darauf gehofft, dass Daniel Bahr noch 2011 Entscheidungen treffen kann.

„Die Finanzierung der Pflegeversicherung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, so Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier. Deshalb lehnt die Diakonie eine Privatisierung der steigenden Kosten unter dem Stichwort ‚Eigenverantwortung‘ ab. Besser ist eine Mischstrategie, bei der die Sicherung der laufenden Ausgaben um einen kollektiv aufzubauenden, kapitalgedeckten Finanzstock ergänzt wird.
In Deutschland steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen dementiell erkranken und auf umfangreiche Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Diesen Tatsachen wird die Definition der Pflegebedürftigkeit im derzeitigen Pflegeversicherungsgesetz nicht gerecht.
Ein weiterer Aspekt ist der Mangel an qualifizierten Pflegekräften. Wenn es nicht gelingt die Pflege als Berufsfeld attraktiver zu gestalten und den Pflegeberuf ideell und materiell aufzuwerten, ist zu befürchten, dass sich das Pflegeangebot in seiner Qualität und Leistungsfähigkeit nicht halten lässt.
Nicht zuletzt fordert die Diakonie eine bessere Anerkennung und gesellschaftliche Unterstützung sowie verschiedene Maßnahmen zur Entlastung von pflegenden Angehörigen.“

Anforderungen an die Pflegereform 2011/2012 aus Sicht des Diakonie-Bundesverbandes, Pressemeldung auf http://www.diakonie.de vom 31.12.2011. Dort ist auch ein Link zum Download des Papiers.

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