Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘DPR’

Der Deutsche Pflegerat kommentiert die aktivitäten des Gesundheitsministers zu Pflegereform:

„Bundesgesundheitsminister Bahr plant nach Angaben der BILD-Zeitung nun, Eckpunkte zur Pflegereform Ende Oktober vorzulegen. Die Pflegereform komme frühestens am 1. April 2012.
Der Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR) Andreas Westerfellhaus merkt an: Die Koalition habe sich im Sommer zwar zügig auf ein ärztliches Versorgungsstrukturgesetz einigen können, die entsprechenden finanziellen Mittel würden bereitgestellt. Bislang seien dagegen noch jegliche Reformschritte beim Thema Pflege von der koalitionsinternen Lust am Kleinkrieg ‚zuverlässig‘ untergepflügt worden. ‚Sollte dem Bundesminister im Oktober nur die Vorstellung von ‚Eckpünktchen‘ gelingen und sich die Ankündigung der Pflegereform für 2012 als ‚böser Aprilscherz mit Ansage‘ erweisen, wird dies Konsequenzen für die Glaubwürdigkeit der Koalition haben‘, warnt Westerfellhaus. Die hilfebedürftigen Menschen, deren pflegende Angehörige sowie die 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege in Deutschland erwarten zu Recht, dass die Akteure endlich ihrer Verantwortung gerecht werden.“

Pflegereform im Frühjahr 2012 –Aprilscherz mit Ansage?, Presseinformation des DPR vom 26.9.2011

Advertisements

Read Full Post »

Das Manifest  junger Unions-Abgeordneter für eine rasche Reform der Pflegeversicherung hat zahlreiche Reaktionen herausgefordert. Der Verband der privaten Krankenversicherung ist erfreut und stellt fest, dass eine sinnvolle Vorbereitung auf die Auswirkungen der demographischen Veränderungen „nur mit dem Aufbau kapitalgedeckter Rückstellungen möglich“ seien. Christine Aschenberg-Dugnus (FDP MdB) sieht die eigene Position gestärkt: „Wir in der FDP sind uns einig, dass die Einführung eines Kapitalstocks in der Pflegeversicherung unumgänglich ist.“

Der VdK wiederholt seine oft vorgetragene Kritik an den Koalitionskonzepten: „Eine einseitige Belastung der Versicherten mit einem Einheitsbeitrag für einen Kapitalstock ist nicht gerecht“. Nur die Finanzierung über den paritätisch aufgebrachten Pflegeversicherungsbeitrag sei fair.
Max Straubinger (CSU) wundert sich, dass in dem Manifest nichts konkretes dazu zu finden ist, wie das Geld für einen Kapitalstock aufgebracht werden soll. Karl Lauterbach (SPD MdB) betont: „Wir brauchen jetzt Geld für diejenigen, die pflegebedürftig sind.“ Da helfe ein langfristiger Aufbau eines Kapitalstocks nichts. Die Pflege sei akut unterfinanziert.
Kathrin Senger-Schäfer (Linke MDB), wiederholt die Forderung zur Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung für die Pflege, was auch Elisabeth Scharfenberg (Grüne MdB) unterstreicht. Alle Bürger sollten sich je nach Leistungsfähigkeit finanziell beteiligen: „die steigenden Pflegekosten würden damit sozial gerecht verteilt und solidarisch geschultert“.
Für den Deutschen Pflegerat ermahnte Franz Wagner die Koalition: „Es muss mehr Geld ins System kommen. Damit muss man so schnell als möglich anfangen!“

Lob und Tadel, Artikel in der taz vom 3.8.2011

Manifest der jungschen CDU-Abgeordneten

Read Full Post »

„12. Mai ist ‚Internationaler Tag der Pflegenden‘ – und in Potsdam werden sie geehrt. Die Stadt in Kooperation dem Netzwerk ‚Älter werden in Potsdam‘ und dem DBfK laden gemeinsam ein für den 14. Mai zum ‚Fest der Pflegenden‘.

Es geht darum, Wertschätzung für pflegende Angehörige, professionell Pflegende und auch Mitarbeiter des Rettungsdienstes zu zeigen! ‚Mit Worten wird Anerkennung gegenüber Pflegenden oft ausgesprochen, wir gehen darüber hinaus. Wir wollen denen, die sich täglich für andere einsetzen, Raum zum Feiern und Ausgelassensein geben!‘, sagt Anja Kistler, DBfK-Geschäftsführerin.“

Potsdam feiert seine Pflegenden, Pressemitteilung des DBfK vom 12.5.2011


Flattr this

Read Full Post »

Willi Zylajew (MdB, CDU) greift in den öffentlichen Streit um die Finanzierung der Pflegereform ein. Er drängt darauf, weitere Leistungen, zum Beispiel für Demenzkranke, solide zu finanzieren. Er erwarte dazu schwierige Verhandlungen.

Der Deutsche Pflegerat (DPR) fordert frisches Geld für die Pflege. Seit langem seien sich alle Pflegeexperten einig, „dass die gravierenden Probleme ohne zusätzliche Finanzmittel nicht in den Griff zu kriegen sind“, sagte Präsident Andreas Westerfellhaus laut dpa.
Mehr Pflege, mehr Geld? – Koalition noch uneinig, Badische Zeitung vom 21.4.2011
Das Jahr der Pflege, Zusammenfassung zur berliner Pflegereformdebatte im März auf www.pflegestufe.info


Flattr this

Read Full Post »

Die dritte Runde des Pflegedialogs bei Bundesgesundheitsminister Rösler hatte als Überschrift Entbürokratisierung.

„An etlichen Beispielen wurde dargestellt, mit welch ausufernder Bürokratie und überbordenden Dokumentationsanforderungen Pflegende vielfach belastet sind. Dies habe zur Folge, dass für die eigentliche Tätigkeit, die Pflege der Patienten und Bewohner, immer weniger Zeit verbleibe, so Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates e.V. (DPR) … Westerfellhaus machte jedoch deutlich, dass Entbürokratisierung dabei keinesfalls eine Abkehr von notwendiger Dokumentation im Rahmen der Qualitätssicherung sein dürfe. Vielmehr verständigte man sich darauf, dass Ziel eine ‚Harmonisierung‘ der unterschiedlichen Rechtsvorschriften, Gesetze und Kontrollen sein müsse. In der Sache waren sich die Teilnehmer der Dialogveranstaltung einig: Seit Jahren lägen umfangreiche Studien, wie z.B. ‚Runder Tisch Pflege‘, AG 3, zum Thema Entbürokratisierung in der Pflege (September 2005) und Vorschläge zur Entlastung vor. Es komme nun darauf an, diese zu bündeln und umzusetzen. Transparenz müsse geübt, überzogene bürokratische Anforderungen jedoch eingedämmt werden.“ Diese Forderungen sind nicht neu, sie wurden in den letzten 10 bis 20 Jahren immer wieder formuliert. Die Reaktion des Ministers beschreibt der DPR so: „Dr. Rösler hat angekündigt, zu Fragen der Entbürokratisierung in der Pflege zeitnah eine beim Bundesministerium für Gesundheit (BMG) angesiedelte Ombudsstelle einzurichten. Diese soll – zeitlich befristet – als Stabsstelle im BMG die unterschiedlichen Anregungen und Vorschläge sammeln und für ein avisiertes Gesetzgebungsverfahren entsprechend aufbereiten.“

 

Quelle: DPR begrüßt Vorschläge zur Entbürokratisierung in der Pflege, Pressemitteilung des Deutschen Pflegerats vom 18.3.2011

Read Full Post »