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Posts Tagged ‘Krankenpflege’

Seit März 2011 treten täglich radioaktive Isotope aus den havarierten Reaktoren 1 bis 3 sowie dem beschädigten Abklingbecken von Reaktor 4 aus. Die Katastrophe dauert bis zum heutigen Tag an …
Fukushima: Vertuschung und Verharmlosung

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„Entgegen verhandlungstaktischer Äußerungen der Verbände der ambulanten Pflegedienste ist die häusliche Krankenpflege (HKP) in Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor gesichert. Die Krankenkassen (AOK Nord-
ost, IKK Nord, BKK Landesverband NORDWEST, Knappschaft, Landwirtschaftliche
Krankenkasse Mittel- und Ostdeutschland) befinden sich derzeit in laufenden Vergü-
tungsverhandlungen mit den Leistungserbringern … So setzen sich die Krankenkassen vor dem Hintergrund neuer ambulanter Wohnformen, wie Senioren-Wohngemeinschaften oder Mehr-Generationen-Häuser, und veränderter Anforderungen in der Pflege für eine leistungsgerechtere Vergütungsstruktur ein, die diese sich verändernden Rahmenbedingungen im HKP-Bereich berücksichtigt … Das Angebot der Krankenkassen enthält keineswegs wie behauptet lediglich bloße Absenkungen, sondern beinhaltet auch Steigerungen bei pflegeaufwändigeren Leistungen, wie z. B. beim Anlegen von Wundverbänden…
In der öffentlichen Darstellung wird jedoch bewusst mit Teilausschnitten argumentiert, um
die Patienten von den monetären Interessen der Leistungsanbieter abzulenken. Die Krankenkassen kritisieren dieses Vorgehen, dass Patienten und Angehörige unnötig verunsichert. Mit der Gefährdung der häuslichen Krankenpflege zu drohen und in Einzelfällen sogar den Eindruck zu erwecken, Leistungen nicht mehr erbringen zu können, widerspricht vertraglichen Verpflichtungen und dem vertragspartnerschaftlichen Umgang im laufenden Verhandlungsverfahren … Das vorliegende Angebot ermöglicht den
Pflegediensten eine auskömmliche Honorierung ihrer Leistungen sowie eine tarifge-
rechte Bezahlung ihrer Mitarbeiter.
Der stetig wachsende Pflegemarkt ist hart umkämpft. So gab es in Mecklenburg-
Vorpommern im Jahr 2009 431 Pflegedienste, heute sind es bereits 447 Anbieter.
Bisher hat kein Anbieter aufgrund zu geringer Vergütungssätze seinen Versor-
gungsvertrag zurück gegeben.“

Diese Pressemitteilung bezieht sich auf Veröffentlichungen der Pflegedienste: Ruinieren AOK & Co die ambulante Pflege (unsere Meldung vom 7.12.2011)

Krankenkassen setzen sich für leistungsgerechte Vergütung in der Häuslichen Krankenpflege ein, Pressemitteilung der Kassen vom 6.12.2011

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„Die Auswirkungen des demografischen Wandels werden wohl in keiner anderen Branche zu so gewaltigen Veränderungen führen, wie in der Gesundheits- bzw. Pflegebranche.
Unter dem Motto
Der Pflege gehen die Profis aus – Gute Pflege braucht Experten
haben deshalb die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und die Verbände der privaten Anbieter eine neue Aktion zur Fachkräftegewinnung in Rheinland-Pfalz gestartet.
Ab Oktober 2011 sind wir mit ‚Pflege on Tour‘ in den weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz unterwegs, um die Jugendlichen der Abschlussjahrgänge vor Ort über die Chancen und Herausforderungen der Pflegeberufe zu informieren. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Stationen finden Sie unter dem Menuepunkt ‚Pflege on Tour‘.“
Darüber hinaus bietet die Internetseite zur Kampagne „viele weitere allgemeine Hinweise und Tipps zur Ausbildung in der Altenpflege, die Kontaktdaten solcher Pflegeeinrichtungen, die Praktika und Ausbildungsplätze anbieten, die Adressliste der Altenpflegeschulen in Rheinland-Pfalz sowie weitere Informationen und Links zum Thema Ausbildung und Qualifizierung in der Altenhilfe.“

zur Internetseite der Kampagne: www.pflegesignal.de

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„Rolf Höfert, Ratsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR), erläuterte die Vorteile einer Pflegekammer und ließ keinen Zweifel an Notwendig- und Dringlichkeit … ‚Pflege ist bisher nur partikulär an den Entscheidungs- und Umbauprozessen beteiligt und zu viele andere entscheiden die Pflegebelange. Das ist nicht haltbar. Die Pflege muss eine Instanz haben, eine Vertretung, die auf Augenhöhe an allen relevanten Entscheidungen beteiligt wird‘, so Höfert unmissverständlich. Die Ziele der Pflegekammer seien der Schutz der Bevölkerung vor einer qualitativen Pleite, darüber hinaus die Sicherheit der Berufsinhaber, außerdem das kooperative Miteinander aller verantwortlicher und aktiver Akteure im Gesundheitswesen, wie es aus dem Sachverständigengutachten aus 2007 bereits hervorgehe.“

Plädoyer für die Pflegekammer, Presseinformation des DPR vom 30.11.2011

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„In Pflegeberufen seien die Gehälter niedrig, ist zum Beispiel eine häufige Behauptung. Sie stimmt jedoch nicht … Sowohl während der Ausbildung als auch im späteren Berufsleben seien die Verdienstmöglichkeiten weitaus besser als allgemein angenommen. So liege die Vergütung im ersten Ausbildungsjahr in der Kranken- und Altenpflege bei 820 Euro. Zum Vergleich: In der Ausbildung zur Bürokauffrau würden über 100 Euro weniger bezahlt … Nach einer mehrjährigen Berufsphase sehen die Verdienstmöglichkeiten im Vergleich zu anderen Berufsgruppen ebenfalls nicht so schlecht aus. In der Kranken- und Altenpflege würden hier durchschnittlich 2.500 Euro Brutto bezahlt – ohne Zuschläge für Nacht- und Wochenenddienst -, während Fachkräfte im Büro, im Kfz-Gewerbe oder in Arztpraxen nur rund 2000 Euro verdienten … Die ‚Bilder‘, die über Pflegeberufe existieren, entsprächen auch in anderen Bereichen Klischees, die längst überholt seien. So werde zum Beispiel kaum wahrgenommen, dass Pflegeberufe mittlerweile durch den Einsatz verschiedener Technologien im Bereich der Dokumentation, der Heil- und Hilfsmittel und der Medizinprodukte eine zusätzliche, abwechslungsreiche Komponente aufweisen. ‚Die Pflege ist ein hochtechnisierter Berufszweig. Wer in der Pflege keine Affinität zum Technikeinsatz besitzt, ist dort verkehrt aufgehoben‘, heißt es im Abschlussbericht der Projektgruppe … Die Studierenden haben das Gefühl, dass das negative Image der Pflegeberufe noch fest verankert ist. Dies zeige sich auch, so ihre eigenen Erfahrungen, sowohl in den Arbeitsagenturen … als auch in den Informationen durch den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe. Dies sei mit Blick auf den bestehenden Fachkräftemangel problematisch.“

Pflegeberufe sind besser als ihr Ruf, Pressemitteilung der FH-Münster vom 24.11.2011

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Mit Fördermitteln aus dem Bundesministerium für Senioren und vom Land NRW hat die Fachhochschule Bielefeld neue Strukturen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich der Altenpflege erprobt.
Die Ausbildung zur Pflegefachkraft wird in Module gegliedert. Das eröffnet die Möglichkeit den starren organisatorischen Rahmen der drei-jährigen Ausbildung aufzubrechen. Einzelne Module können auch berufsbegleitend von un- oder angelernten Pflegekräften belegt werden. Wer andererseits schon Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen bei unabhängigen Trägern absolviert hat, kann sich solche Leistungen bei der Zulassung zu einer Examensprüfung anrechnen lassen.
So „antwortet das Projekt auf die drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen in der Versorgung älterer Bürgerinnen und Bürger angesichts der demografischen Entwicklung und des damit verbundenen sozialen Strukturwandels. Dieser betrifft in besonderer Weise die Einrichtungen der Pflege, Unterstützung und Betreuung älterer Menschen. Hier wird es ein vordringliches Ziel der kommenden Jahre sein, die Qualität der Pflege und Versorgung durch einen flexiblen, dem Bedarf entsprechenden Personaleinsatz auf einem jeweils angemessenen Niveau zu gewährleisten.“ Die Forschungsgruppen haben Module entwickelt, die nicht nur für einen Bildungsgang, sondern gleichzeitig als Zusatzmodule anderer Bildungsgänge anerkannt werden können.

In Großbritannien gibt es seit Jahren die „National Vocational Qualification“ (NVQ). Damit werden, unter großer Beteiligung der Pflege, Qualifizierungsmaßnahmen innerhalb eines Systems organisiert, das für hauswirtschaftliche Stationshilfen wie für DoktorandInnen interessant sein kann.

Projekt „Modell einer gestuften und modularisierten Altenpflegequalifizierung“, Erläuterungen zur Arbeit des Projekts auf einer Veranstaltung am 8.11.2011 mit vielen weiteren Materialien; Internetseiten der FH Bielefeld

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Die WAZ schreibt, dass im Ruhrgebiet zur Zeit von den offenen Stellen in der Pflege nur jede zweite besetzt werden könne. Geeignete Bewerber fehlten. Anlass für diese Meldung ist ein Auftritt von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen in Bochum. Sie habe an die Arbeitgeber appelliert: Pflegende müssten besser bezahlt werden und es sei nötig, dass weit mehr Ausbildungsplätze angeboten werden. Den Mindestlohn zu zahlen, der für die Pflegebranche gilt, reiche sicher nicht aus.

Dem Revier gehen die Pfleger aus, Artikel auf http://www.derwesten.de vom 4.11.2011

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