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Posts Tagged ‘Notfalltelefon’

„Vor dem Hintergrund zunehmender Gewalt gegen ältere Menschen durch eigene Angehörige hat der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Prof. Otto Wulff, eine bundeseinheitliche Notruf-Nummer für Pflegebedürftige gefordert.“ Wulff verwies auf Schätzungen „wonach rund 350.000 ältere Menschen in Pflegesituationen mindestens einmal im Jahr Opfer körperlicher Gewalt werden. Bereits jeder zweite Angehörige räume ein, mit der häuslichen Pflege häufig überfordert zu sein und Gewalt gegen den anvertrauten Menschen ausgeübt zu haben.“ Der SU-Chef kritisiert, dass es noch kein einheitliches Krisen-Notruftelefon in Deutschland gibt, an das sich Opfer häuslicher Gewalt oder überforderte Angehörige wenden können. „Gewalt gegen Senioren ist nach wie vor ein Tabu. Dabei ist unbestritten, dass ältere pflegebedürftige Menschen inzwischen zu einem besonders gefährdeten Personenkreis gehören. Aufgrund nachlassender Kräfte befinden sie sich in einer starken Abhängigkeit, meist von den eigenen Kindern. Diese sind infolge oft beruflicher und familiärer Doppelbelastung mit der häuslichen Pflege von Eltern oder Großeltern psychisch wie physisch überfordert.“, erklärte der SU-Chef. „Eine solche Notruf-Nummer könnte z.B. die leicht merkbaren Ziffern ‚999‘ haben.“

Chef der Senioren-Union fordert bundeseinheitliche Pflege-Notrufnummer ‚999‘, Pressemeldung der Senioren-Union vom 14.06.2011

Pflege Not Telefon, Artikel auf http://www.pflegestufe.info über die Arbeit verschiedener Notruf Stellen für Pflegebedürftige und Angehörige vom 18.4.2011


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„Die politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. begrüßt den vorgelegten Entwurf eines Hilfetelefongesetzes in hohem Maße. Weibernetz e.V. betrachtet den vorliegenden Entwurf aus dem Blickwinkel von Frauen mit
Behinderung.
Erfreulicherweise sind Frauen mit Behinderung in der Gesetzesbegründung … als besondere Zielgruppe für das Hilfetelefon erwähnt. Auch werden die speziellen Gewaltkontexte von Frauen mit Beeinträchtigung oder Behinderung … benannt. Im Gesetzentwurf selber wird die Barrierefreiheit bei den betrieblichen Anforderungen in § 3 genannt.

Ein Hinweis ist Weibernetz e.V. im Gesamtkontext des Hilfetelefons ein wichtiges Anliegen: Das Hilfetelefon soll dem Erstkontakt dienen und Frauen an geeignete Beratungsstellen oder Hilfeeinrichtungen vor Ort weiter vermitteln. Dringende Voraussetzung für dieses Vorgehen ist der (Weiter-)Bestand von Frauenberatungsstellen, Frauennotrufen, Frauenhäusern etc. sowie insbesondere der Ausbau barrierefreier Hilfeeinrichtungen vor Ort. Ansonsten wird das gute Angebot des Hilfetelefons für Frauen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen nicht über den telefonischen Erstkontakt hinaus gehen können infolge fehlender Möglichkeiten der Weitervermittlung.“

Stellungnahme der Politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. zum Referentenentwurf Gesetz zur Einrichtung und zum Betrieb eines bundesweiten Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ acrobat-icon, vom 14.4.2011


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Die SPD Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis begrüßt die Initiativen des Gesundheitsministers Herr Rösler um pflegende Angehörige stärker zu  unterstützen. „Seine Pläne, den pflegenden Familienmitgliedern Kuren, regelmäßige Rehabilitions- und Präventionsleistungen sowie ein Notfalltelefon anzubieten, können wir als sozialdemokratische Partei nur unterstützen. Pflegende Angehörige können jede Hilfe gebrauchen.

Um pflegende Angehörige jedoch wirklich zu entlasten, sind weitere konkrete Schritte notwendig. Hierzu gehört die kurzzeitige bezahlte Freistellung von bis zu 10 Tagen sowie Lohnersatz für eine 6- monatige Pflegezeit für berufstätige Angehörige. ‚Wir dürfen die pflegenden Angehörigen nicht allein lassen,‘ so Hilde Mattheis, ’sie brauchen eine soziale Absicherung während der Pflegezeit.'“
(Pressemitteilung vom 14.2.2011)

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