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Posts Tagged ‘Thomas Klie’

Franz J. Stoffer managt die Caritas Betreiber Gesellschaft (Köln). In einem Zeitschriftenbeitrag kritisiert er das bestehende System der Pflegenoten heftig: „Die für den Verbraucher entscheidenden Fragen: ‚Wie gut ist die Pflege im Ergebnis wirklich?‘ und ‚Wie gut ist die Lebensqualität der Pflegebedürftigen?‘ durch das Prüfsystem und die Pflegenoten nicht beantwortet werden.“
Er bezieht sich auf  die Forderungen nach einem Moratorium für die Pflegenoten (März 2011). Sein „Vorschlag zur verbraucherorientierten Transparenz mit Abbildung der Ergebnisqualität lautet daher:
– Verzicht auf Struktur- und Qualitätsprüfungen durch den MDK
– Evaluation individueller Pflegeprozesse aller Bewohner in regelmäßigen Abständen durch den MDK
– Feststellung der individuellen Zufriedenheit jedes einzelnen Bewohners
– Ermittlung des Zielerreichungsgrades der individuell vereinbarten Ziele und Maßnahmen
– Ermittlung der Ergebnisqualität bewohnerbezogen

Die Umsetzung dieses Vorschlags ist ohne zusätzlichen personellen oder strukturellen Aufwand bei den Prüfinstanzen MDK und den Dienstleistern durch Nutzung bereits vorhandener Strukturen und Systeme zu realisieren.“

Hintergrundinformationen auf  www.moratoriumpflegenoten.de

Pflegenoten: „Warum kompliziert, wenn es einfach geht?“, Artikel auf der Zeitschrift Altenheim, Ausgabe 9/2011

 

 

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Die Pflegenoten wurden von Anfang an von vielen Seiten kritisiert. Am 31.3.2011 veröffentlicht Thomas Klie zusammen mit Franz J. Stoffer den Aufruf
Nein zu Pflege-Noten. Unterstützen Sie das Moratorium.
In dem Aufruf wird die Kritik zu zehn Argumenten gebündelt. Die Überschriften:

Großversuch
Erst die Pflicht, dann die Kür
Den Bock zum Gärtner gemacht?
Unabhängiger Verbraucherschutz!
Pflegemarkt?
Noten ohne Aussagewert
Unternehmerische Freiheit und konzeptionelle Vielfalt
Mitarbeitende als entscheidende Garanten für Qualität
Deprofessionalisierung der Pflege
Bürokratisierung

Es wird gefordert: „… dass bis auf weiteres von den Pflegenoten und dem Transparenzverfahren Abstand genommen und die Umsetzung, Veröffentlichung und Bewertung ausgesetzt wird. An die Stelle der Veröffentlichung von Pflegenoten sollten, unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Projekte zur Entwicklung von Ergebnisqualitätsindikatoren in der stationären Pflege, risikosensible und teilhabeorientierte Indikatoren treten.“

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