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Posts Tagged ‘Ulrike Mascher’

In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau (FR) kritisiert VdK-Präsidentin Ulrike Mascher Ideen der Bundesregierung zur Pflege. Nicht nur 1,1, sondern „bis zu drei Milliarden Euro“ würden benötigt, um den Demenzkranken wirkungsvoll zu helfen. Frau Mascher zeigt sich sehr enttäuscht, dass von den immer wieder angekündigten Verbesserungen für pflegende Angehörige nichts in den Beschlüssen zu finden ist.
„Gar nichts“ hält der VdK von den Plänen zum Pflege-Riester. Haushalte mit einem kleinen Einkommen hätten einfach kein Geld übrig, um zusätzlich privat vorzusorgen.

Quelle: „Wir brauchen drei Milliarden Euro“, Interview in der FR vom 8.11.2011

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„Der Sozialverband VdK fordert die Bundesregierung auf, Wort zu halten und noch in diesem Jahr eine Pflegereform auf den Weg zu bringen, die deutliche Verbesserungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige enthält. Der VdK verlangt von den Parteivorsitzenden von CDU, CSU und FDP, dass sie sich trotz der Finanzkrise endlich Zeit nehmen für die lange angekündigte Pflegereform.
Nicht nur verschuldete Euroländer und Banken brauchen einen Rettungsschirm, auch Pflegebedürftige und deren Angehörige benötigen Unterstützung, betonte Ulrike Mascher, die Präsidentin des … VdK Deutschland. Der damalige Bundesgesundheitsminister und jetzige FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hatte im Dezember 2010 das Jahr 2011 zum „Jahr der Pflege“ erklärt. Nur, den Worten sind keine Taten gefolgt … Der koalitionsinterne Streit über die Finanzierung der Pflege darf … nicht länger auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen werden und zu einer weiteren Verzögerung führen, unterstrich Mascher …
Der VdK besteht auf einer solidarischen Finanzierung des allgemeinen Lebensrisikos Pflegebedürftigkeit: Erstens durch eine leichte Anhebung des Pflegeversicherungsbeitrags. Dabei müssen aber auch die Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden und ihren Beitrag leisten. Zweitens sollten die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige und die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern künftig aus Steuermitteln und nicht nur von den Beitragszahlern finanziert werden. Und drittens fordert der VdK einen Solidarausgleich zwischen privater und gesetzlicher Pflegeversicherung. Die jährlichen Milliardenüberschüsse in der privaten Pflegeversicherung könnten zur Finanzierung von Leistungen für Demenzkranke verwendet werden, die allen, ob privat oder gesetzlich versichert, zugute kämen.“

Bleibt die Pflegereform auf der Strecke?, Pressemitteilung des VdK vom 27.10.2011

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„‚Der koalitionsinterne Streit über die Finanzierung der Pflege darf nicht länger auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen werden und zu weiteren Verzögerungen führen‘, erklärte die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher. ‚Es ist ein Skandal, dass sich im von der Regierung ausgerufenen Jahr der Pflege 2011 die Situation der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen nicht im Geringsten verbessert hat‘, sagte Mascher. ‚Gute Pflege ist ein Gebot der Menschenwürde, und diese darf nicht unter Kostenvorbehalt stehen. Die notwendigen Mittel sind vorhanden, sie müssen nur solidarisch verteilt werden.‘ Vor allem die Situation pflegender Angehöriger sei unbefriedigend und stehe in keinem Verhältnis zu dieser schweren und wichtigen Aufgabe … Dabei sind sie häufig rund um die Uhr – oft genug zum Nulltarif – im Einsatz …
Mit seiner Kampagne „Pflege geht jeden an“ appelliert der Sozialverband VdK an die Bundesregierung, pflegende Angehörige bei der Reform der Pflegeversicherung angemessen zu berücksichtigen.“

Mehr Informationen unter www.pflege-geht-jeden-an.de

VdK: Pflegereform muss endlich auf den Weg gebracht werden, Pressemitteilung des VdK vom 19.9.2011

Bahr: Noch etwas Zeit, unser Beitrag vom 19.9.2011

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„In Sonntagsreden bezeichnen Politiker die Pflege gerne als größte Herausforderung einer älter werdenden Gesellschaft. Schnell müsse gehandelt werden, betonen sie. Damit haben sie ja recht … Zuständig für eine überfällige Reform der Pflegeversicherung ist das FDP-geführte Bundesgesundheitsministerium. Ex-Gesundheitsminister Philipp Rösler und sein Nachfolger Daniel Bahr hielten insgesamt fünf sogenannte Pflegedialoge ab, bei denen auch Betroffenenverbände wie der Sozialverband VdK zu Wort kamen … Als Standardantwort bekamen wir vom Minister stets zu hören: „Nicht alles, was wünschenswert ist, ist auch finanzierbar.“ Der Sozialverband VdK lässt dies nicht gelten. Gute Pflege ist ein Gebot der Menschenwürde, und dies darf nicht unter Kostenvorbehalt stehen. Es ist genug Geld da, es muss nur solidarisch verteilt werden. Die privaten Pflegekassen erwirtschaften jedes Jahr einen Überschuss von 1,3 Milliarden Euro und haben 21 Milliarden Euro an Rücklagen gebildet. Hier muss ein Ausgleich mit der gesetzlichen Pflegeversicherung stattfinden, der den privat Versicherten nicht weh tut, da sie exakt die identischen Leistungen erhalten wie die gesetzlich Versicherten. Für alle, egal ob privat oder gesetzlich versichert, wären damit höhere Leistungen möglich.

Die Familien mit Pflegebedürftigen können nicht länger warten. Noch immer hat die Koalition keine Eckpunkte oder gar einen Gesetzentwurf zur Pflegereform vorgelegt. Erst hieß es, dies solle vor der politischen Sommerpause geschehen. Jetzt ist von Ende September die Rede. Das Gesetzgebungsverfahren soll erst im Frühjahr 2012 stattfinden. Ein Inkrafttreten des Gesetzes ist wohl frühestens zum 1. Juli 2012 zu erwarten. Bis dahin ist schon wieder wertvolle Zeit verstrichen. Viele Betroffene werden mögliche Verbesserungen gar nicht mehr erleben können.

Die Bundesregierung hat das Jahr 2011 zum „Jahr der Pflege“ ausgerufen. Die Pflegereform soll aber jetzt frühestens Mitte des Jahres 2012 kommen. Wollen Philipp Rösler und Daniel Bahr nicht als Ankündigungsminister in die deutsche Sozialgeschichte eingehen, muss das Gesetz schnell auf den Weg gebracht werden, und zwar noch in diesem Jahr.“

Kommentar: Pflegereform jetzt! Presseerklärung des VdK vom 1.7.2011

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Portraitfoto Ulrike Mascher
Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland kommentiert die Zögerlichkeit in den Debatten um die Pflegereform:
„In Sonntagsreden bezeichnen Politiker die Pflege gerne als größte Herausforderung einer älter werdenden Gesellschaft. Schnell müsse gehandelt werden, betonen sie. Damit haben sie ja recht. Wenn es aber darum geht, Antworten auf die Herausforderung zu finden und Gesetze zur Verbesserung der Pflege in Deutschland auf den Weg zu bringen, verfallen dieselben Politiker ins Schneckentempo.
Zuständig für eine überfällige Reform der Pflegeversicherung ist das FDP-geführte Bundesgesundheitsministerium … Gute Pflege ist ein Gebot der Menschenwürde, und dies darf nicht unter Kostenvorbehalt stehen. Es ist genug Geld da, es muss nur solidarisch verteilt werden.
Die privaten Pflegekassen erwirtschaften jedes Jahr einen Überschuss von 1,3 Milliarden Euro und haben 21 Milliarden Euro an Rücklagen gebildet. Hier muss ein Ausgleich mit der gesetzlichen Pflegeversicherung stattfinden, der den privat Versicherten nicht weh tut, da sie exakt die identischen Leistungen erhalten wie die gesetzlich Versicherten. Für alle, egal ob privat oder gesetzlich versichert, wären damit höhere Leistungen möglich.
Die Familien mit Pflegebedürftigen können nicht länger warten. Noch immer hat die Koalition keine Eckpunkte oder gar einen Gesetzentwurf zur Pflegereform vorgelegt. Erst hieß es, dies solle vor der politischen Sommerpause geschehen. Jetzt ist von Ende September die Rede. Das Gesetzgebungsverfahren soll erst im Frühjahr 2012 stattfinden. Ein Inkrafttreten des Gesetzes ist wohl frühestens zum 1. Juli 2012 zu erwarten. Bis dahin ist schon wieder wertvolle Zeit verstrichen. Viele Betroffene werden mögliche Verbesserungen gar nicht mehr erleben können.“

Kommentar: Pflegereform jetzt!, vom 1.7.2011

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VdK LogoDie Präsidentin des VdK, Ulrike Mascher, forderte die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung, die seit ihrer Einführung 1996 nahezu unverändert sei. „FDP-Plänen nach einer verpflichtenden, kapitalgedeckten, privaten Pflegezusatzversicherung erteilte Mascher eine klare Absage. ‚Die gesetzliche Pflegeversicherung als Teil unseres umlagefinanzierten sozialen Sicherungssystems genießt in der Bevölkerung ein großes Vertrauen‘, erklärte die VdK-Präsidentin. ‚Starke Schultern können mehr tragen als schwache, auf dieses solidarische Prinzip sollten wir setzen.'“

Demenzkranke stärker in Pflegeversicherung einbeziehen, Pressemitteilung vom 23.2.2011

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