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Posts Tagged ‘VerDi’

Die Gewerkschaft ver.di wurde zu einer Anhörung des Bayerischen Landtages, mit der Überschrift: „Grauer Pflegemarkt und Beschäftigung ausländischer Pflegehilfskräfte“ geladen. Das wurde genutzt, um ausführlich zum Thema Beschäftigung von Migrantinnen Stellung zu nehmen. Diese Positionsbestimmung kann jetzt als Argumentationshilfe
Grauer Pflegemarkt und Beschäftigung ausländischer Pflegehilfskräfte acrobat-icon heruntergeladen werden.

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„‚Wir können und wollen die Situation in der Pflege nicht mehr länger hinnehmen‘, erklären das AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und ver.di Bundesvorstandsmitglied Ellen Paschke im Rahmen ihrer heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung des gemeinsamen  Memorandums ‚Perspektiven für die Pflege älterer Menschen in Deutschland‘. In diesem Memorandum haben AWO und ver.di zusammen Forderungen zur Verbesserung der Situation pflegebedürftiger sowie pflegender Menschen in Deutschland aufgestellt.

Für die Einrichtungsleitungen und die Beschäftigten im Pflegebereich wird der Kosten- und Leistungsdruck zunehmend unerträglich. Dazu kommt die zu Recht hohe Erwartungshaltung der zu Pflegenden und deren Angehörigen. Diese beiden Seiten Kosten- und Leistungsdruck auf der einen und eine berechtigt hohe Anspruchshaltung der zu Pflegenden und ihrer Angehörigen auf der anderen Seite, miteinander zu vereinbaren, wurde in den letzten Jahren immer mehr zum Balanceakt. ‚Für viele Einrichtungen ist die Leidensgrenze erreicht‘, erklärt Döcker warum AWO und ver.di dringenden Handlungsbedarf sehen. ‚Die Situation der Pflege in Deutschland muss verbessert werden und unser Memorandum wird dazu einen Beitrag leisten‘, ist sich Döcker sicher.“

Eckpunkte des Memorandums sind:

  • das Recht auf Selbstbestimmung und Teilhabe pflegebedürftiger Menschen in der Gesellschaft,
  • die individuellen sowie bedarfsgerechten Pflege und Betreuung,
  • ein neuer erweiterter Pflegebedürftigkeitsbegriff,
  • eine höhere Wertschätzung und bessere Bezahlung der Pflegearbeit, mehr Personal und humanere Arbeitsbedingungen sowie
  • die Schaffung angemessener Rahmenbedingungen für Pflege mit entsprechenden Leistungsvergütungen.

AWO und ver.di fordern „Perspektiven für die Pflege älterer Menschen in Deutschland“, Pressemitteilung der AWO vom 1.7.2011

Memorandum „Perspektiven für die Pflege älterer Menschen in Deutschland“ als acrobat-icon-Datei

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Die Gewerkschaft ver.di rief Ende April zur Urabstimmung und 92,91 % der ver.di Mitglieder stimmen für Streik!!!
„Wir sind überwältigt über die große Resonanz und den Zuspruch durch die ver.di Mitglieder und Beschäftigten der Charité Universtitätsmedizin Berlin. In vielen Gesprächen vor Ort auf den Stationen und Bereichen haben wir schon jetzt über die aus den Bereichen stammenden Planungen in Sachen Unterstützung und Teilnahme am unbefristeten Streik erfahren. Die Eigeninitative und große Bereitschaft, sich gemeinsam für die Durchsetzung unserer Forderungen einzusetzen, lässt uns positiv in Richtung 2. Mai sehen – der erste Tag des unbefristeten Streiks.“

ver.di Streik Infos

Wie gelingt es in Norwegen Menschen zu helfen, die mit Demenz ins Krankenhaus kommen? Was bedeutet das für die Personalausstattung in Deutschland? Einladung zu einer Studienreise (2017).


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„Vor dem Hintergrund der Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 1. Mai 2011 setzt sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für ein soziales Europa ein: ‚Was wir brauchen ist Gute Arbeit, gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort‘, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Ellen Paschke anlässlich eines entsprechenden ver.di-Aufrufs zu einer Unterschriftenaktion im Gesundheitswesen.

Die politischen Rahmenbedingungen für den offenen Arbeitsmarkt in Europa müssten so gestaltet werden, dass Arbeit im Gesundheitswesen attraktiver werde. Nationale Versorgungsprobleme ließen sich nur durch eine Verbesserung der Arbeits- und Tarifbedingungen lösen. Deshalb hätten ver.di und die Europäischen Gewerkschaften für den öffentlichen Dienst (EGÖD) mit dem europäischen Arbeitgeberverband für öffentliche Krankenhäuser einen Verhaltenskodex zur grenzüberschreitenden Werbung, Einstellung und Bindung der Beschäftigten im Gesundheitswesen ausgehandelt … Ziel müsse es sein, bei der grenzüberschreitenden Einstellung von Beschäftigten in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens ethische Grundsätze einzuhalten und unlautere Praktiken auszuräumen. Es gelte, eine hohe Versorgungsqualität ebenso wie etwa Fairness, Transparenz und Qualifikation sicherzustellen.“

zur VerDi Unterschriftenaktion: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort

Gute Arbeit gilt in ganz Europa, Pressemitteilung der Gewerkschaft Verdi vom 29.4.2011

unser Beitrag zu den Bemühungen der WHO: Pflegekräfte aus dem Ausland


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Die Finanzierung der Ausbildung in der Altenpflege ist von Land zu Land unterschiedlich. In Niedersachsen sammelt die Gewerkschaft Ver.Di jetzt Unterschriften für eine Petition an den Niedersächsischen Landtag: Für eine kostenfreie und fair bezahlte Ausbildung in der Altenpflege.

„Die Altenpflegeschülerinnen in Niedersachsen [müssen] ein Schulgeld in Höhe von bis zu 150 Euro monatlich aus eigener Tasche zahlen. Hinzukommt, dass allenfalls die Hälfte der Auszubildenden in der Altenpflege in Niedersachsen eine Ausbildungsvergütung in angemessener Höhe erhalten. Obendrein haben derzeit Altenpflegeeinrichtungen, die ausbilden, gegenüber Anbietern ohne Azubis einen Wettbewerbsnachteil.“

ver.di sammelt Unterschriften für Petition: Für eine kostenfreie und fair bezahlte Ausbildung in der Altenpflege, Pressemitteilung vom 18.4.2011 Dort kann auch der Texte der Petition und eine Unterschriftenliste herunter geladen werden.
Mehr für die Ausbildung, über Entscheidungen der NRW Landesregierung zur Ausbildungsfianzierung; unser Post vom 1.3.2011


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