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Posts Tagged ‘Volkssolidarität’

„‚Wir bleiben bei unserem Nein zu allen Versuchen, das Pflegerisiko zu privatisieren, etwa durch eine kapitalgedeckte Rücklage.‘ Das erklärte der Präsident der … Volkssolidarität, Prof. Gunnar Winkler. ‚Der falsche Weg von Kopfpauschalen bei der Gesundheit darf bei der Pflege nicht erneut eingeschlagen werden. Die Arbeitgeberseite muss auch weiterhin paritätisch an der Finanzierung der Pflege beteiligt werden … Auch wir bestreiten nicht, dass mehr Leistungen bei anwachsendem Pflegebedarf zusätzliche finanzielle Ressourcen erfordern. Doch … setzt sich die Volkssolidarität für eine Bürgerversicherung in der Pflege ein. Als erster Schritt steht ein Risikostruktur- und Finanzausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung an … Wir sind dafür, den Pflegebedürftigkeitsbegriff neu zu regeln. Die Bedürfnisse von Menschen mit demenziellen und psychischen Erkrankungen müssen besser berücksichtigt werden. In den Vordergrund der Pflege gehört, die Selbstständigkeit der zu pflegenden Menschen zu erhalten und ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Das heißt auch, neue Spielräume für eine bessere pflegerische Versorgung zu erschließen statt Pflege im Minuten-Takt. Das schließt ein, die Pflegeberufe deutlich aufzuwerten.“

Bürgerversicherung für die Pflege statt Pflegekopfpauschale, Pressemitteilung der Volkssolidarität vom 21.10.2011

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Der Präsident der Volkssolidarität, Gunnar Winkler erklärt, mit Blick auf die aktuelle Diskussion zur Pflegeversicherung: „Dreh- und Angelpunkt muss die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs sein … Demenzkranke dürfen in der Pflege nicht weiter diskriminiert werden. Pflegende Angehörige müssen endlich wirksam entlastet werden. Seit Jahren ist der Handlungsbedarf bekannt, konstruktive Lösungsvorschläge liegen seit über zwei Jahren auf dem Tisch. Statt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen hinzuhalten muss jetzt endlich gehandelt werden … Wir fordern vor allem eine Weiterentwicklung der Pflegeversicherung. Der verrichtungsbezogene Pflegebegriff muss überwunden werden. Wir sind für eine Neuregelung, die die Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen mit demenziellen und psychischen Erkrankungen besser berücksichtigt. Der Erhalt der Selbstständigkeit und der gesellschaftlichen Teilhabe der zu pflegenden Menschen muss mehr in den Vordergrund der Pflege rücken. Das heißt auch, neue Spielräume für eine bessere pflegerische Versorgung zu erschließen statt Pflege im Minuten-Takt. Dieser Weg muss mit einer deutlichen Aufwertung der Pflegeberufe verbunden werden … Die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft für die Pflege können und müssen aber solidarisch bewältigt werden. Daher setzt sich die Volkssolidarität für eine Bürgerversicherung in der Pflege ein. Als erster Schritt steht jedoch ein Risikostruktur- und Finanzausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung an. Es kann nicht sein, dass die private Pflegeversicherung weiter Überschüsse in Milliardenhöhe ansammelt, während über die soziale Pflegeversicherung bei knappen Finanzen weit über 90 Prozent der Versorgungsaufgaben erbracht werden müssen. Eine Privatisierung des Pflegerisikos, etwa durch eine kapitalgedeckte Rücklage, lehnen wir ab. Der falsche Weg von Kopfpauschalen bei der Gesundheit darf sich bei der Pflege nicht wiederholen.“

Umfassende Pflegereform auf der Tagesordnung, Presseerklärung der Volkssolidarität vom 18.8.2011

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„‚Höhere finanzielle Belastungen in der Pflege dürfen nicht allein auf die Beitragszahler in der Sozialen Pflegeversicherung abgewälzt werden‘, erklärte der Präsident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Prof. Gunnar Winkler, … zur Diskussion über Beitragserhöhungen von bis zu 0,5 Beitragssatzpunkten in der Sozialen Pflegeversicherung. ‚Bessere Pflegeleistungen, für die sich auch die Volkssolidarität einsetzt, sind nicht zum Nulltarif zu haben. Wer mehr für Menschen mit Demenzerkrankungen tun, Pflegeinfrastrukturen ausbauen und Pflegetätigkeit besser anerkennen will, muss dafür auch entsprechende finanzielle Mittel sichern.'“

Bessere Pflegeleistungen solidarisch finanzieren, Pressemitteilung der Volkssolidarität vom 31.3.2011

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„‚Der voraussichtliche Verzicht auf einen ‚Pflege-Riester‘ ist nur zu begrüßen‘, erklärte der Präsident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Prof. Dr. Gunnar Winkler … ‚Wenn maßgebliche Koalitionskreise laut Medienberichten nun doch auf eine kapitalgedeckte Zusatzversicherung in der Pflege verzichten wollen, entspricht das dem Gebot der Vernunft. Die Absicherung des Pflegerisikos muss weiterhin solidarisch erfolgen und darf nicht durch eine Privatisierung geschwächt werden, die letztlich auf eine Individualisierung des Pflegerisikos setzt.'“

Verzicht auf Pläne für „Pflege-Riester“ ist Gebot der Vernunft, Pressemitteilung der Volkssolidarität vom 28.1.2011

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